EIN KLEINER BENGELEiner Frau fiel ihr Hut vom Kopf. Ein kleiner Bengel trat ihn platt. Hier war nun ein Sachschaden in Höhe von etwa fünftausend Mark entstanden. Die Frau fiel in Ohnmacht. Sie fiel in eine schmuddelige Pfütze. Die Höhe des Sachschadens betrug jetzt sechsundzwanzigtausendfünfhundert Mark. Die Frau brach sich ein Bein. Die Höhe des Sachschadens betrug jetzt achtundzwanzigtausendvierhundert Mark. Gott sei Dank wurde niemand verletzt, - das Bein war aus Holz. Der kleine Bengel flüchtete in Richtung Hauptbahnhof. Auf seiner Flucht riß er so mancher Oma die Handtasche von der Schulter. Er wurde sehr reich. Am Bahnhof hing ein Kaugummiautomat, - den kaufte er auf und verschenkte den Inhalt an notleidende Kinder, die, als sie davon erfuhren, in Scharen zum Bahnhof pilgerten. Der kleine Bengel löste ein Ticket zum Frankfurter Flughafen. Der kleine Bengel setzte sich nach Rio de Schanero ab. Hier lebte er glücklich und zufrieden, bis ein plötzlicher Tod auch diesem Leben schließlich ein Ende machte.
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