TAGEBUCHTagebücher haben etwas Privates. Glückliche Menschen haben ihr Tagebuch im Kopf, die Unglücklichen schreiben sich lieber auf, gerade oder vielleicht weil das Aufschreiben des eigenen Lebens jenseits der Erkenntnis liegt. Warum aber schreiben Menschen ihr Unglück auf?, - wollen sie die wenigen Glücklichen auch ins Unglück stürzen?. - oder kann selbst den Glücklichen durch die schriftliche Niederlegung eines unglücklichen Lebens geholfen werden. Natürlich können auch die Unglücklichen mitunter Glück haben, obwohl es ihnen dennoch zumeist versagt bleibt. Hierin unterscheidet sich das Sein vom Haben meiner Meinung nach erheblich. Auf weiterführende Literatur kann an dieser Stelle nur hingewiesen werden. Autoren wie Erich Fromm, (Haben oder Sein), sowie Marianne Rosenberg (Du gehörst zu mir), mögen ihnen in diesen Fragen, Dank der Schaffung ihrer Werke, vielleicht hilfreich zur Seite stehen. zurück | Kurzgeschichten | Schnipsel | Gedichte |