Name: Marianne Hutz-Papperlapapp Geburtsdatum: 12.11.30 Alter: Heute 68, jährlich um 1 steigend Schulbildung: Lyzeum zu Halsbach Studium: Hausfrau, ohne Diplom Sternzeichen:Fischauge Hobbies: Putzen, Kochen, Waschen, Lambrusco trinken Ich, als Frau eines Großindustriellen, bin natürlich stolz auf meinen Mann, der es nach dem gewaltsamen Tode seines Vaters geschafft hat, zum Chef seiner eigenen Firma zu avancieren, die ihn seit nunmehr zwei Jahren in der Gewalt hat. Vom Internet verstehe ich allerdings nicht viel. Mein Mann sagt aber, daß ich, Dank dieser eigens für mich geschaffenen, von Meisterhand gestalteten Webseite, viele neue Freunde in der ganzen Welt finden werde. Er hat das Photo, auf dem Sie mich jetzt eigentlich sehen müßten, eigens für diese Seite ausgesucht. Ich habe es leider selbst noch nicht gesehen; Mein Süßer sagt, daß der Hintergrund sehr schön zu meiner Brille passe. Ich habe auf meinen kleinen Web-Auftritt hin bereits einige E-mails erhalten: Eine Frau aus Kalkutta fragte nach dem Hersteller meiner Lockenwickler. Ein Herr aus Princeton, New Jersey bemängelte die Schärfe der Fotografie und sprach gleichzeitig von einer unbedingt behandlungswürdigen Zahnlücke links unten 4 rechts. Der Herr war Zahnarzt an der Princeton University. Ich schrieb ihm, daß das Foto, wenn er selbst Zahnlücken erkenne, wohl doch nicht so unscharf sein könne, wie er behaupte. Außerdem täusche eine leichte Unschärfe über meine ersten Fältchen nach den Wechseljahren hinweg, worüber ich sehr froh sei. Ja, so ist das im WWW, fast wie im richtigen Leben wie mir scheint. Irgendjemand hat immer etwas an einem auszusetzen, gelobt wird selten, dazu müßten schon Taten folgen, wie man allgemein sagt. Um zu unserer Ehe zurückzukommen: Diese ist bis heute Kinderlos geblieben. Mein Mann hat sich sein ganzes bisheriges Leben in Puncto SEX, DRUGS and ROCK and ROLL, vorbildlich zurückgehalten. Obwohl ihm oft der Speichel aus dem Mund rann, hat er sich doch immer wieder zusammenreißen können, wenn es auch manchmal zu spät war. In unserer frühen Ehezeit vor ca. zwei, drei Jahren, kam er oft nur mit einer fremden Unterhose bekleidet meist erst am frühen Morgen nach Hause und zeigte knieend tiefe Reue am heimatlichen Ehebett. Ich behandele ihn wie eine gute Mutter und verzeihe ihm immer, alleine schon wegen der Firma sei das nötig sagt mein Mann. Unterhosen für ihn brauchen wir bis heute nicht zu kaufen, nun, das spart natürlich Geld. *************************************************** Liebes globales Dorf! Ich würde mich über eine E-mail sehr freuen! Bitte klickt auf meine Adresse, und ab geht die Post! mariannchen@schluffjull.com Tschüüüß!! ÜBER DEN INHABER zurück | Kurzgeschichten | Schnipsel | Gedichte |