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Tach zusammen! (is getz wieder was länger geworden. Was wär ich ohne meine Tastatur.) Dem kleinen Castorbehälter von Michael Henkelmann (Stichwort Fleischsalat, ideal verwahrt, im Bag, zwei Tage lang, unter tropischer Sonne, die Stäbchen strahlten nach zwei Tagen schon heftig, obwohl verdeckelt), möchte ich mit einer wissenschaftlichen Dissertation mehr als entgegenkommen. Früher hieß es: Der Kasperle kommt. Heute heißt es: Der Castor kommt. Wir sind zwar älter geworden, erste Fältchen am Popo kündigen das zart an, aber im Grunde sind wir alle Kinder geblieben. Früher wurde der Räuber verkloppt. Heute wird der Castor gecrasht. (siehe Abbildung oben). Dazu fand ich auch folgenden Text im Internetz. Über dieses Netz kann man sich über mehrere Kilometer einwandfrei unterhalten, sofern man der Sprache auch in Schrift kundig ist: CASTOR-Behälter werden aus einem äußerst harten Spezialstahl gegossen. Anschließend wird er direkt aus der Rohlingform gefräßt - in Form eines riesigen Eimers. Durchmesser z.B.: 2,40 Meter, Höhe 5,80 Meter, Wanddicke des Stahls über vierzig Zentimeter. Die Behälter sind mit zwei Deckeln verschlossen. Zwischen beiden Deckeln wird ein leicht flüchtiges Gas mit Überdruck eingeschlossen. Wenn der CASTOR befüllt ist, wird die "Leckrate" dieses Gases elektronisch gemessen. Wenn die Sensoren Alarm schlagen - also Gas entweicht, wissen die Techniker, dass der CASTOR undicht ist und eventuell Material nach außen entweichen kann. Ist dies der Fall, dann reißen sich die Techniker gegenseitig die Kleider vom Leibe und springen reihenweise nackt ins ergiebige Material, womit sie spielend den Beweis erbringen, daß Nebenwirkungen völlig ausgeschlossen sind, und das verbreiten sie dann kilometerweit übers Internetz. Linktipp: www.leukaemie.de (womöglich lesens noch welche und kommen dann auch so schrecklich drauf wie ich) Früher kam der Räuber ins Gefängnis. Heute wird der Castor entsorgt. Sieger ist in jedem Fall der Kaspar, noch vor dem Hampelmann, gefolgt vom Mobile in der Waage, das sich über die Mandarinen in der Schale lustig macht. So entstand um 1686 schließlich der Begriff Wagschale![]() Geschickt gepresst läßt sich aus dem so gewonnenen Material selbst eine bekömmliche Schorle gewinnen. Nach der Grenzöffnung sagt man auch im Westen immer öfter Wog - Schorle. Das kommt aus dem Osten, ist ursächsisch und heißt nichts Anderes, wenn nicht gar Gutes, wenn es nicht gar etwas ver - heißt. Sprüche kann man halt klopfen. Begriffe bis zur Unendlichkeit dehnen,Kotletts zu Schnitzeln machen, (ja, das geht!) Buchstaben vertauschen, oder Kreuzzeichen machen, wo gar keine hingehören. Dies führt so, oft zu einem blauen Bildschirm mit dem Hinweis: DER SCHWERE AUSNAHMEFEHLER AN ADRESSE Lindenstrasse 35 A, Familie Böhmer, ist ausgebrochen. Nicht etwa wegen dem Castor mit dem Fleischsalat drin (siehe Bild: Michael und der Henkelmann. Die große Lüge!) Man sagt es lose heraus: I have Stretch! Es soll Landstriche geben, wo der Irrsinn mit dem Verstand schwanger geht... Und aus dem Off des Living-Rooms ertönt verhalten die Stimme des Für und Gegensprechers: HIER IST DAS DEUTSCHE HEIMWEH MIT DER TAGESSCHAU. Dies gilt übrigens für alle europäischen Länder, weil hochfrequente Strahlung, erst einmal moduliert, sich selbst über Landesgrenzen hinwegsetzt. Hier "streut" sie sehr gerne. Was gut ist wird wachsen, was schlecht ist, verdirbt. Was wie ist, entscheidet die Kommission, allerdings nicht unwesentlich bedingt von der Aus - Strahlung gewisser Eminenzen. So dumm kann man doch nicht sein! Doch, man kann! Man ist, vielleicht in der Regel nicht dumm. Dumm ist nur, wer dieser Masche Intelligenz anmaßt. Der Eine sagt: Wer Heute schon an Morgen denkt, ist dumm. Das mag zwar richtig sein. Ich wage aber die Behauptung mit ins Spiel bringen zu dürfen: Wer das Gestern ins Morgen denkt, hat schon verloren. Eine sehr stimmige Prämisse, die man überall fast ungefragt nacherleben kann. Man muß nur zur rechten Zeit am rechten Ort sein. Die Gefühle "plätschern" oft eher hinterher, sind oft undeutlich, oder verstecken sich gar ganz hinter einem Baum, dessen Stamm man längst kennt. Der Hasser kann nicht hassen. Der Lieber, nicht lieben. So steht man denn ein wenig verwirrt und vom Herzen selbst her, ein wenig sehr unglaubwürdig da, was Äußerungen betrifft, die treffen sollen. So einer bin ich halt auch... |