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Bei uns in der Familie wurde ja viel gelacht. Lachen galt als Lebenselexier überhaupt. Wer morgens nicht lachend aus dem Hause ging, war krank, unbedingt, sogar schwer. Wer nicht lachte, galt als schwach. Augen die weinten, versteckte man hinter Gardinen. Solche Schwachköpfe wollte man hier nicht haben. Meine Mutter brach wegen ihrer ständigen Kopfschmerzen oft in ein gigantisches Gelächter aus und später mehrmals zusammen. Mein Vater schrie vor Lachen ins Kopfkissen: Ich habe Angst! Selbst als wir den Vater zu Grabe trugen, hatte ich noch ein Lächeln auf den Lippen, das fast an Schadenfreude grenzte. Das ist dann wohl die Vollendung der Schuld. Versiegelte Freiheit, auch ein schöner Begriff. Schwammiges Dasein Was soll ich da geben können, wirklich GEBEN? Vorhang zu |