EIN SONNTAG IN PARIS![]() Mit meinem Geist stimmt etwas nicht. Dass weiss ich schon seit langem. Die Psyche hat sich kurz nach mir umgedreht (wer war zuerst?) und mich angelächelt. Das war vor vierzig Jahren. Seither hat sich nicht mehr viel mit mir getan, denn das wahre Lächeln steckt tief verborgen in einer Kiste, fragt sich nur, wo. Danach zu suchen, ist aussichtslos, es gar zu finden, wäre tragisch, es einmal zu fühlen, das brächte den Durchbruch. Man fände zurück zu seiner Einsamkeit, die man als Kind so schlecht ertrug. Ich habs zum Zimmerer gebracht, immerhin. Nach Außen trägt nur der Schein, den man so hasst. Ein Weltbild, ein immer scharfer Blick aus der Ferne. Die alte Zelle, aus der heraus man schreibt. Ich sehe kurz und schweige. Bin wie ein wankendes Schiff auf hoher See. Der Kapitän heißt Ignatz Seipel und lügt das Salzwasser süß! Sonst könnte er hier nicht überleben. Seipel muß weg! Das ist mir schon klar. Fragt sich nur, wie. (warum Paris?) |