Strassenbahn Oh Straßenbahn oh Straßenbahn
da kommst ja endlich ratternd an

Oh ja oh ja ich wart auf Dir
schon bald seit viertelfünf nach vier

Du bimmelst laut auf Deiner Welle
mir platzen bald die Trommelfelle

Daß Du mich so erschrecken tust!
Mein Mündlein formt den letzten Hust!

Und voll bist Du bis oben hin
es ist bestimmt ein Schaffner drin

Jetzt kram ich mal in meiner Tasche
da ist kein Geld - nur eine Flasche

Die nimmt der Schaffner ganz bestimmt
Ich bin ja sowieso noch Kind

Schon sitz ich hinten auf der Bank
Verflucht, er kommt, ist doch nicht krank

Ich reich ihm forsch mein Fläschlein hin
Der Schaffner meint, daß ich wohl spinn

und zeigt mit seinem Finger scharf
auf dieses Schild, daß man nicht darf

Dann brüllt er laut, mit Flaschen zahlen
ergäbe vierzig-Märkers-Qualen

Oje oje, er will mich beuteln
und das und das vor all den Leuteln


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