AUFSATZ ÜBER DIE WINKEL



Ein philosphischer Ansatz


Als Pythagoras nach langer, beschwerlicher Suche endlich den rechten Winkel gefunden hatte, ließ er sich dort häuslich nieder. Spitze Winkel waren ihm zu flach. Die Entdeckung des stumpfen Winkels stand noch bevor. Hier lernte er bald ein nettes Mädchen kennen, die den fast unaussprechlichen Namen Hypothenuse trug, ein langes, dürres Bauernmädel, das wie ein Strich auf Papier wirkte. Als sie sich zwei Jahre kannten, ehelichte Pythagoras diesen Strich in der Landschaft. Obwohl er oft auch in allgemein verpönten Kreisen verkehrte, die ihn wegen ihrer Geschlossenheit faszinierten, blieb er der Hypothenuse doch weitgehend treu, - nicht ohne Folgen, denn bald schon bevölkerte eine Tochter Namens Kathete und ein kleiner Bengel, der Ankathete war den rechten Winkel, eineiige Zwillinge, die nur durch das "An" vor der "Kathete" zu unterscheiden waren. Die Beziehung zwischen Pythagoras und Hypothenuse war aber oft sehr gespannt, so daß er von den Kreisen nicht immer lassen wollte. Auf diese Art und Weise entstand die erste Dreieck-ähnliche Beziehung der Geschichte. Das war vor allem einem kleinen, rothaarigen Kreis Namens Ugleichzwei- R mal Pie zu verdanken, einer chinesischen Edelnutte aus Aachen, die auch ihren Platz dort haben wollte. Natürlich bekam sie ihn auch, wie jeder weiß, - noch heute fahren Autos auf Rädern.



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